Hält Artisteer was es verspricht?

Obwohl bislang nur einmal der Begriff “Artisteer” auf meinen Seiten zufinden ist und das auch nur innerhalb eines Kommentars, hat mir lt. Statistik Google bereits mehrmals Artisteer-Interessierte “vorbei geschickt”.
Da ich das Programm selbst nicht nutze und deswegen auch nicht viel dazu sagen kann, aber dies aus dem o.g. Grund gerne tun würde, bin ich diesmal auf die Suche gegangen und wurde auch schnell fündig.

Im ArtisteerPortal angekommen, durfte ich auf der Seite “Über Artisteer” Folgendes lesen:
“Artisteer ist ein WYSIWYG Web-Editor, der als einer von sehr wenigen diese Bezeichnung auch tatsächlich 100% verdient hat. Im Gegensatz zu den meisten Web-Editoren mit dieser Bezeichnung, kommen bei Artisteer die Seiten, die man baut, auch tatsächlich exakt so raus, wie sie in der Vorschau aussahen, und das in absolut sauberem XHTML, ordentlichem CSS (Cascading Style Sheets) und in allen gängigen Browsern gleich aussehend.”

“Super, da kann ich mir ja zukünftig eine Menge Arbeit sparen.”, habe ich gedacht und gleich anschließend die kostenlose Demo herunterladen, installiert und getestet.

Mein Urteil:
5- (in Worten: fünf minus) 5 (in Worten: eine glatte fünf)
(auf Grund des Kommentars von juergen f habe ich mein Urteil einwenig geändert)

Begründung:
Wenn ich es mir recht überlege empfand ich bereits beim Download ein gewisses Unbehagen, da ich erst einmal verschiedene (engl.) Seiten aufsuchen musste, bis der Download tatsächlich und automatisch gestartet wurde.
Während des Installationsvorgangs, der ansonsten ganz unproblematisch verlief, erhielt ich leider statt einer deutschen eine englische Lizenzvereinbarung. Für alle, die so wie ich, des Englischen nicht 100%-ig mächtig sind, bedeutet dies, dass sie entweder die Installation abbrechen oder die “Katze im Sack kaufen” müssen. Ich habe Letzteres getan.
Wären das die einzigen Kritikpunkte, dann würde ich dieses Programm mit einer 2+ bewerten. Leider ist dies nicht der Fall:
Auch wenn die Seiten mehr oder minder in einem “…absolut sauberem XHTML, ordentlichem CSS” (6 CSS-Fehler) programmiert wurden, werden sie leider nicht, wie versprochen, “…in allen gängigen Browsern gleich aussehend.” angezeigt.
Zusätzlich und ganz besonders hat es mich geärgert, dass das Design im Wesentlichen mit Hilfe von JavaScript zusammengehalten und auf der Portalseite nicht darauf hingewiesen wird. Denn bei deaktiviertem JavaSript verschwinden die Hover-Effekte und unter Umständen (z.B. im IE6) auch einige Hintergrundbilder. M. E. zeugt dies nicht gerade von großen Programmierkenntnissen, denn beides müsste nicht sein.

Interessant sind vielleicht noch die Bilder, die einem noch zur Verfügung gestellt werden, wobei ich mich frage, ob diese nicht woanders günstiger und problemloser (ohne Kreditkarte) zu erwerben sind.

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erstellt am 16. Juni 2009 19:57    abgelegt unter: News, Verschiedenes

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45 Kommentare zu “Hält Artisteer was es verspricht?”

  1. holger:

    Also ich weiß ja nicht ob Du tatsächlich auch das gleiche Programm getestet hast wie ich??

    Ich hab es auch getestet und es schließlich auch gekauft, weil es m.E. kein vergleichbares Programm gibt. Insbesondere zu diesem Preis. Bei mir war übrigens schon die Testversion komplett in Deutsch. Komisch :-)

    Was deine Kritikpunkte angeht, urteilst du da nicht ziemlich unfair? Nun ja natürlich bedarf es für speziellere Einsätze einiges an Handarbeit. Aber für den Hausgebrauch reicht das Programm allemal und spart (mir zumindest) ein Großteil an Arbeit. Wenn Du tatsächlich ein Programm kennen solltest was fehlerfreier ist, dann her damit :-) Aber zu gleichen Preis versteht sich!

  2. Elke Burmester:

    Hallo Holger,
    mein Urteil ist sicherlich hart, aber nicht unfair.
    Denn der Hersteller behauptet von seinem Produkt, dass es das einzig Wahre ist und alle anderen sich dahinter nur verstecken können, keinerlei Fehler aufweist und natürlich auch alles ganz easy ist. Aber selbst Du, der von diesem Programm begeistert ist, sagt: “…natürlich bedarf es für speziellere Einsätze einiges an Handarbeit…”.

    Das weißt Du und nun auch ich, aber wie sieht es mit all’ den anderen Nutzern aus, die nur das o.g. gelesen haben und dies nicht überprüfen (können)? Ehrlich gestanden: Das finde ich unfair!

    Und wenn ich länger darüber nachdenke:
    Es ist auch unfair gegenüber allen Webdesignern, die zukünftig ihren Kunden erst einmal beweisen müssen, dass es doch kein Programm gibt, das in kürzester Zeit eine tolle Webseite erstellt, die fehlerfrei ist und in allen gängigen Browsern gleich aussieht.

    Wenn ich noch länger darüber nachdenke:
    Zusätzlich werden noch mehr Menschen annehmen, dass sie sich als Webdesigner verdingen und ihre Arbeiten auch anderen anbieten können, ohne zu wissen, dass es mit dem Erstellen des Designs nicht getan ist. (Nur weil ich eine Birne wechseln kann, bin ich noch lange kein Elektriker. Oder? ;-) ) Das wissen allerdings auch viele Kunden nicht, können dies zunächst und im Regelfall auch nicht überprüfen und fallen dann aus allen Wolken, wenn sie beispielsweise eine Abmahnung erhalten, ihre Datenbank futsch ist oder feststellen müssen, dass nach einem Jahr immer noch keiner den Shop im Internet genutzt hat.

    “Ach so ist das! Die gute Frau ist besorgt, dass ihr die Kunden weglaufen…”
    Mitnichten! Ich bin Programmiererin und Dozentin mit Leib und Seele und wäre sehr dankbar, wenn ich mich zukünftig mit CSS (Cascading Style Sheets) & Co. nicht mehr herumschlagen müsste und somit mehr Zeit für meine Lieblingsbeschäftigungen bliebe und nicht nur, weil diese (noch) diskussionslos gut bezahlt werden. ;-)

    D. h. ich kenne leider (noch) kein Programm, das mir diese Arbeit abnimmt, weder zu diesem noch zu einem anderen Preis. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. ;-)

  3. Katrin:

    Nun ja wenn du nach einem perfekten Programm suchst, dann finde ich deinen Kommentar hier höchst naiv. Das soll jetzt nicht Negativ gemeint sein, aber welches Produkt, egal ob Software, Auto oder was auch immer ist 100% perfekt? Es geht bei dem Programm doch im wesentlichen um eine erhebliche Arbeitserleichterung, nicht mehr und auch nicht weniger. Diesen Zweck erfüllt die Software. Muss man denn in Deutschland immer an allem herummäkeln????

  4. juergen f:

    Ich habe mir gestern die Testversion heruntergeladen und finde die Ergebnisse im grossen und ganzen sehr ordentlich. Leider fehlen dem Programm einige features, so dass eine gewisse Handarbeit trotzdem nicht ausbleibt. Trotzdem kann ich das Teil sehr empfehlen, auch deshalb, weil man auch einiges aus dem erzeugten Code lernen bzw. ableiten kann.

    Gruss Juergen

  5. Elke Burmester:

    Entschuldigt bitte, dass ich jetzt erst antworte, aber mein Urlaub endete erst gestern und der ist mir fast! heilig. ;-)

    Nun aber zu euren Kommentaren:
    @Katrin:
    Nicht ich suche nach einem perfekten Programm, sondern der Hersteller des o.g. Programms behauptet, dass es nicht nur perfekt ist, sondern alles bisher Dagewesene sich dahinter verstecken kann. Das ist nicht nur ziemlich arrogant, sondern auch falsch und darauf habe ich in meinem Artikel hingewiesen.
    In meinem Kommentar habe ich dies dann anschließend noch ausführlicher als im Beitrag selbst begründet.
    M. E. hat dies mit Naivität absolut nichts zu tun, sondern dient der Aufklärung der Nichtwissen-Könnenden. Das klingt jetzt vielleicht arrogant, ist aber wirklich nicht so gemeint. Dies gilt auch für die folgenden Tipps und Infos: ;-)
    Solltest Du (oder Dein Webdesigner) Deine Seite mit Hilfe von Artisteer erstellt haben und davon ausgegangen sein, dass Du diese wie versprochen nicht in anderen Browsern testen musst, dann solltest Du Dir Deine Webseite im Firefox einmal genauer ansehen. Denn dort verschwinden die Bilder auf der Startseite im Bereich “Neuste gespeicherte Geschenke-Favoriten und Social Bookmarks” im Nirwana.
    Abgesehen davon sind die Aufzählungszeichen nur zur Hälfte sichtbar und auch das Feld Suchen wird im Gegensatz zu den meisten anderen Browsern mittig ausgerichtet. Die zuletzt genannten Unterschiede sind zwar nur marginal, aber sie sind vorhanden.
    (Zur Info: ich habe die Seite nur mit den folgenden Browsern getestet: Firefox 3.0.4, IE6, Netscape 7.1 und Opera 9.6)

    @Juergen
    Deinen “Vorschlag” aus dem erzeugten Code zu lernen… finde ich gut.
    Deswegen werde ich diesen in meinem Beitrag erwähnen.
    Vielleicht werde ich dann auch aus der 5- eine glatte 5 machen… ;-)

    Unabhängig davon wünsche ich euch beiden und allen anderen LeserInnen weiterhin viel Spaß beim Programmieren und/oder einen noch sonnenreichen Spätsommer.
    Elke

  6. Katrin:

    “…”sondern alles bisher Dagewesene sich dahinter verstecken kann….”

    Wo ist das Problem? Stimmt doch soweit? Zumindest ist mir KEIN derartiges Programm bekannt…Dir? Oder schreibt dir dein Office auch die Texte alle fehlerfrei alleine und auf Knopfdruck?

    Abgesehen davon…welcher Hersteller…egal ob eines Tools oder sonst was….behauptet NICHT das seine Produkt das beste, schönste, nützlichste Produkt ist? Was ist da arrogant? Ok vielleicht hast du recht, aber dann ist Arroganz der “Normalzustand”. Ich finde hingegen bedenklicher das gerade in Deutschland immer über alles und jeden hergezogen werden und alles schlecht gemacht werden muss. Ist es denn so schwierig vordergründig die guten Sachen zu sehen ohne penetrant nach Fehlern oder Schwächen zu suchen? Vollmundige Versprechen gehören nun mal dazu. Wobei jeder kostenlos die Testversion ausgiebig testen kann und sich selber ein Bild machen kann, was man von anderen Herstellern nicht behaupten kann. Irgendwas auf rein subjektives Empfinden schlecht zu machen finde ich m.E. etwas schade. Vor allem da einige Dinge die du als Kritikpunkt anführst leider schlichtweg falsch sind. Wobei ich dir natürlich keine Absicht unterstellen möchte. Abgesehen davon eine Software aufgrund einer Testversion zu bewerten ja auch nicht sooooo dolle ist oder?

    Ich finde es jedenfalls eine bequeme Sache. Und bisher sind die Entwickler auch bemüht die Software entsprechend weiterzuentwickeln, was schon mal Positiv finde (aber von dir nicht ansatzweise erwähnt wurde).

    Zu Deiner (Retour) Kritik zu der angegebenen Seite…(nein ich bin nicht verärgert darüber – zeigt es doch die oben genannte deutsche Eigenart)

    Bei mir ist der Fehler nicht nachvollziehbar. Leider finde ich weder im FF noch im IE noch im GC irgendwelche Auffälligkeiten….aber mag sein das du recht hast. Du kannst aber gerne alle Fehler im Einzelnen aufzählen und zitieren, sowie mit dem Finger drauf zeigen. Kein Problem :-)

    Jedoch sollte dir auch aufgefallen sein, das der von dir fingerzeigend rausgesuchte Teil uraltes “Scuttle” ist und wenn du Artisteer so ausgiebig getestet hast (was ich doch mal hoffe!!!), dann weißt du ja…derzeit nur WP, Joomla, Drupal, DotNetNuke, oder “normale” Websites….aber leider nicht Scuttle :-)

    Da schieb also nicht die Schuld auf die Software, als Rechtfertigung für deine eher subjektive Bewertung, sondern bestenfalls auf mich oder dem Scuttle Entwickler :-)

  7. Elke Burmester:

    Ähm,… ;-)

    Zwischenfrage:
    Wer bist Du denn wirklich? (Nachtrag: Soll ich wieder Holger zu Dir sagen? Ist doch auch ein schöner Name, oder?) ;-)
    Hast Du den Text auf dem Artisteerportal entworfen oder das Programm mitprogrammiert?
    Denn nur dann würde der letzte Satz Deines Kommentars Sinn machen und natürlich auch erklären, warum Du in Deinen Kommentaren so heftig auf meine “eher subjektive Bewertung” reagierst.
    Grüße Elke

  8. Katrin:

    Klar ist das ein schöner Name…wenngleich auch leider nicht meiner. Aber ich kann gerne grüßen :-P Ich weiß zwar nicht warum das hier hin gehört, aber du zeigst ja gerne mit Fingern auf andere, richtig? :-D

    Und nein, weder ich, noch Holger haben an dem Programm irgendwas mitprogrammiert, noch stehen wir in irgendeinem Verhältnis zu dem Hersteller. Weder auf Affiliate Basis noch in sonst irgendeiner Form! Das möchte ich doch hier mal in aller Deutlichkeit klarstellen.

    Fakt ist einfach, du hast einfach unsachlich argumentiert und es ärgert mich vielmehr, das du über ein Programm öffentlich meckerst, welches du offensichtlich gar nicht mal ausgiebig getestet hast.

    Wenn du mir unterstellst ich würde für den Hersteller arbeiten, wie sieht es mit deiner Neutralität aus? Verfolgst du nicht vielleicht auch die Interessen anderer?

    Aber schön das es dein Artikel (wohl auch Dank dieser Diskussion) ordentlich nach oben gepushed hat. Wie wäre es da mal mit einem Dankeschön anstatt deine Retouren? Tja aber leider wird man nur mit Nofollow Links belohnt :-D Soviel mal dazu….

  9. Elke Burmester:

    Nur ganz kurz, weil ich noch viel zu tun habe:

    “Verfolgst du nicht vielleicht auch die Interessen anderer?”
    Ja, die meiner Kunden.

    “Aber schön das es dein Artikel (wohl auch Dank dieser Diskussion) ordentlich nach oben gepushed hat. Wie wäre es da mal mit einem Dankeschön anstatt deine Retouren?”
    Auch wenn ich nicht weiß, woraus Du das schließt:
    Dankeschön. ;-)

    “Tja aber leider wird man nur mit Nofollow Links belohnt “
    Wenn Du mit Hilfe Deiner Kommentare versuchen wolltest, das PR bei Google zu erhöhen, empfehle ich Dir (und jedem Anderen natürlich auch) sich artverwandte Seiten zu suchen. Das ist noch besser.

    Grüße Elke

  10. Jens:

    Hallo

    Das Programm wird teilweise auch bei uns eingesetzt für Werbeblogs. Aufgrund von Zeit und Anzahl von Portalen haben wir uns vor kurzem dazu entschlossen, dieses Programm zu diesem Zweck einzusetzten.

    Grundsätzlich ist der Preis soweit ok. Ich muß jedoch Elke hier recht geben. In einigen Bereichen ist die css mehr als umständlich. JS ist auch genügend im Spiel, was die Darstellung in einigen Browsern auch nicht leichter macht.

    Was aber grundsätzlich auffällt sind die Ladezeiten von den Templates. Sie sind ziemlich hoch, verursachen oft Fehler und teilweise wird ein normal farblicher Hintergrund mit einer Grafik angezeigt und nicht mit einer normalen Farbnummer ausgewiesen,was totaler Nonsens ist.

    All das ist natürlich grundsätzlich problematisch.

    Für private Seiten oder auch nur Werbeseiten ist das jedoch ausreichend. Es erstetzt jedoch in keinsterweise eine professionelle Arbeit.

    Die Möglichkeiten einer Darstellung von Inhalten beschränkt sich auf nur wenige Spaltenanordnungen und Aufteilungen. Somit dürften jedoch in Zukunft eher “uniformierte” Seiten in Massen zu sehen sein, die alle gleich als Aristeer Vorlage erkennbar sind.

    Wie gesagt, für gewisse Seiten ist es akzeptabel, ob es sich jedoch eine private Person lohnt, sich dieses Programm für eine Seite zu kaufen, das bezweifel ich wirklich.

  11. Klaus Strube:

    Hallo,
    ich habe das Programm getestet, auch die neue Version mit Blogger (das Template wird direkt in den Blog gespielt …) und ich denke, etwas Vergleichbares muß ich erst noch finden, für Joomla, Wordpress, Drupal oder auch Blogger.
    Die optische Oberfläche kommt vollkommen ohne Handbuch aus, hat man ja auch nicht immer :) Na, und 1290 Euro sind dann doch etwas viel, aber wer braucht schon 10 x Artisteer
    in diesem Sinne
    Klaus

  12. Mathias:

    Hilfreich wäre es wenn die Leute hier in Ihren Posts geschrieben hätten mit welcher Version von Artisteer sie arbeiten. Ich selbst arbeite mit der aktuellen Version 2.2x und bin sehr davon begeistert. Endlich ein Programm das einem den ganzen Workflow abnimmt. Ehrlich gesagt, ist die Zeit die ich aufwende um das automatisiert erstellte Layout per Hand nachträglich Webbrowser konformer zu gestalten wesentlich geringer als das ganze Layout selbst “von Hand” zu coden. Wenn man das ganze erstmal ein paar mal korrigiert hat und weiß wo man anzusetzen hat ist der Workflow auf jeden Fall wesentlich schneller….

  13. renate:

    Ich persönliche finde dieses Programm genial. Für meine Zwecke. Denn ich bin Designerin und habe von Programmierung, HTML (HyperText Markup Language) und CSS (Cascading Style Sheets) sehr wenig Ahnung.

    Und: man braucht definitiv kein Handbuch. Das finde ich ganz besonders prima.

    Kleinigkeiten kann ich im Backend dann immer noch anpassen.

  14. Dieter Gotzen:

    Hallo zusammen,

    auf der Suche nach einem Theme-Editor stolperte ich über Artisteer und diese Seite. Zunächst einmal muss ich der Autorin recht geben. Über Benotungen lässt sich streiten, aber was da verkauft wird, ist durch viele Themes der einzelnen Blogprogramme schon abgedeckt.

    So geht z. B. die Spaltenanzahl nur bis drei. Wer aber, so wie wir, einen Magazinaufbau benötigt, stößt schnell an seine Grenzen.

    Gerade bei Joomla gibt es so tolle vorgefertigte Themen, da brauchts nur ein bisschen Anpassung, und schon ist man fertig. Gilt natürlich auch für Wordpress.

    Und ich bin jetzt nicht nur mal eben über Artisteer geflogen. Ich wollte einen meiner Arbeitsblogs (wen es interessiert: http://www.foto-dg.de ) nachdesignen. Ein fünfspaltiges Thema, relativ simpel, nicht ganz perfekt für IE 6.xx, aber super anpassbar für jemanden, der, so wie ich, absolut keinen Plan von Programmierung hat. Ergebnis: keine Chance.

    Für mich/uns ist die hier vorliegende Rezension korrekt.

    Gruss aus Hückeswagen

    Dieter

  15. B.K.:

    Hallo,

    ich arbeite beruflich mit Drupal. Wer dieses CMS kennt weiss vielleicht wie schwierig es mit eingeschränkten Programmierkenntnissen fällt ansprechende Themes für eine attraktive Aussendarstellung der Site zu erstellen.

    Die im Web erhältlichen Themes sind immer ein Kompromiss. Da ist mir Artisteer eine willkommene Hilfe Quick and Dirty eine ansprechende Page zu erstellen welche sich recht detailliert an die persölichen Vorstellungen anpassen lässt.

    Im Zusammenspiel mit Drupal für mich ein unverzichtbares Tool. Weil wir schonmal bei Benotungen waren für mich eine glatte 2.

    Gruß aus Kiel,

    B

  16. Manfred Brandl:

    Ich stimme voll zu, nein ich vergebe eine glatte 6. Als html-nullum dachte ich, es ist wirklich so einfach wie die Werbung verspricht und habe das Programm gekauft. Denkste. Unter Firefox klappt die Seite – aber unter IE eine Katastrophe – Support? genial, ich bekam einen Link zu W3.org und das wars. Eigentlich eine Frechheit. Ergebnis war, dass die Seite einige anscheinend entscheidene Fehler im CSS (Cascading Style Sheets) und HTML (HyperText Markup Language) hat. Von wegen leicht und einfach. Von meiner Erfahrung her kann ich jeden nur abraten. Es ist rausgeschmissenes Geld.

  17. thomas H.:

    Artisteer ist auf den ersten Blick ja echt ne alternative für Leute die optisch ansprechende Websites erstellen wollen. So far so well!!!!
    Problematisch wirds wenn man nachträglich in den kryptischen css Code eingreifen muß um einzelne Details zu ändern. Bis das klappt habe ich im Dreamweaver ne komplett neues Template erstellt und in Joomla eingebunden!!!

    Für 0, 8, 15 Hinz und Kunz ganz nett!! Für den Schachklub ausreichend, für Profis wasted Money. Wenn man Probleme hat und kein englisch spricht ist man aufgeschmissen denn im Joomla-Forum kriegt man keine Antworten. Oder die Antwort “geh ins Artisteer Forum”.

    Wie gesagt fürn quickie ganz nett, das wars aber dann schon!!

  18. Elke Burmester:

    Vielen Dank für eure Kommentare/Meinungen und ausführlichen Begründungen.

    Obwohl oder gerade weil ihr das Programm so unterschiedlich bewertet, können sich m.E. Artisteer-Interessierte bereits vor der Nutzung ein Bild davon machen.

    Nochmals herzlichen Dank dafür.
    Elke Burmester

  19. Hörnchen:

    Hi Leute,
    auch ich kann aus der Haut fahren, deshalb habe ich mir nicht den ganzen Text angetan – nur etwa bis zur Hälfte. Seht Euch doch mal http://www.yaml.de an, ich jedenfalls bin davon begeistert.
    Ich kriege übrigens nichts für die Werbung, bin selber überzeugter Nutzer davon und verwende es als Template zusammen mit CodeChargeStudio.

  20. Elke Burmester:

    @Hörnchen:
    Vielen Dank für die Infos.
    Da ich noch keine Zeit gefunden habe yaml mir näher anzusehen, kann ich mir noch kein Urteil darüber erlauben. Allerdings das was ich gesehen bzw. nicht gesehen habe (JavaScript) sieht gut aus. ;-)
    Leider konnte ich die Lizenzbedingungen nicht öffnen und deswegen:
    Können Sie uns sagen, was für eine Lizenz das ist bzw. wo wir diese noch einsehen können?
    Vielen Dank im Voraus dafür.
    Elke Burmester

  21. Elke Burmester:

    Ich habe sie nun doch noch öffnen können, in der u.a. Folgendes steht:
    Seit Version 2.2 wird YAML unter der Creative Commons Attribution 2.0 Lizenz (CC-A 2.0) veröffentlicht. Für den kommerziellen Einsatz des Frameworks stehen alternativ zwei kostenpflichtige Lizenzmodelle (Anm. von mir: 59 € und 119 €) zur Verfügung.

    Weitere Infos dazu findet ihr hier:
    http://www.yaml.de/de/lizenz/lizenzbedingungen.html

  22. Anna:

    Leider habe ich diese Seite erst heute gefunden, aber es hätte sowieso nichts geändert. Ich suchte ein einfaches Programm um meinen Blog an meinen Shop anzupassen und bin reiner Anwender (fast keine HTML (HyperText Markup Language) Kenntnisse und auch sonst keine Ahnung). Ich würde Artisteer eine 3 (drei) geben. Mehr im Test-Blog.

  23. Klaus:

    Hallo und sorry das ich deinen Artikel als ziemlich überzogen bewerten muss.
    Zunächsteinmal solltest du als “Programmiererin” ja wissen das weder html noch css irgendwas mit programmieren im eigentlichen Sinne zu tun haben. Eng gesehen, php auch nicht.

    Zu Aristeer:
    Aristeer ist als Grundstock das beste was einem Webdesigner passieren kann. Es erspart dir eine Menge Arbeit und Zeit und dennoch bleiben deine Templates individuell. Wer heuzutage noch brav alles von hand codet (weils ja so leet ist) ist doch selber schuld. Die Zeiten wo man in der Branche mit Handarbeit noch gutes Geld machen konnte sind doch längst vorbei… leider ist das aber wohl nocht nicht bei jedem angekommen.
    Also um einen Grundstock zu haben, den man evtl. später noch geringfügig anpassen kann (kann – nicht muss) ist aristeer perfekt. Ich behaupte mal handgemachte Templates nicht besser sind. Und mal ehrlich: Wer da “draussen” gibt einen Sch*ss drauf ob es beim Validator Fehler gibt? – Richtig: Keiner.
    Und das heutzutage auch irgendwelche arbeitslosen Handwerker Webseiten erstellen ist auch nix neues. So ist halt die Branche – unsere Arbeit ist schon lange nicht mehr einzigartig oder nur Experten vorbehalten.

    Hinzu kommt ja auch, das dir heutzutage niemand deine Handarbeit noch angemessen bezahlt. Welcher Kunde zahlt denn noch 2000EUR oder rmehr für eine Präsenz? Schau dich mal bei den Dumpern bei MyHammer um. Du wirst die Ohren anlegen zu welchen Preisen da die rausgehen.

    Es geht hier leider(!) ums Business und Kohle und nicht (mehr) darum sich zu verwirklichen. Klar code ich eigentlich auch lieber von Hand, aber es ist nicht mehr zu finanzieren….aber vl. habe ich auch einfach die falschen Kunden ;-)

  24. Elke Burmester:

    Hallo Klaus,
    ja, ich weiß:
    HTML (HyperText Markup Language) ist eine Beschreibungssprache und keine Programmiersprache. Aber m. E. ist dieser Umstand für das Verständnis meines Artikels nicht wesentlich. Im Gegenteil: Ich gehe sogar davon aus, dass es für viele Leser und Leserinnen irritierend gewesen wäre, wenn ich nicht von Programmierkenntnissen, sondern von Beschreibungssprachenkenntnissen gesprochen hätte. Oder?
    Genauso unwesentlich ist auch die Frage, ob PHP eng gesehen eine Programmiersprache ist oder auch nicht. PHP ist eine Programmiersprache, da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber wie gesagt, das ist für diesen Artikel absolut unwesentlich. ;-)

    Du fragst, welcher Kunde noch 2000 EUR oder mehr für eine Präsenz zahlt? Die Frage sollte anders lauten:
    Ist die Leistung, die Du Deinem Kunden verkaufen willst auch dieses Geld wert? Wenn das der Fall ist und Du selbst von Deiner Leistung überzeugt bist, dann wirst Du ihn sicherlich auch davon überzeugen können, den von Dir geforderten Preis zu bezahlen.
    Die Ergebnisse, die mit Artisteer produziert werden, sind in den meisten Fällen nicht überzeugend und deswegen wirst Du es auch schwer haben, Deine Kunden davon überzeugen, mehr als 100 EUR dafür zu zahlen.
    Überzeugender finde ich da yaml.
    Es ist zwar kein Programm wie Artisteer, sondern “nur” eine Sammlung von css-Dateien (und Beispielen), aber diese kann man wohl hervorragend als Grundlage für die eigenen Webseiten verwenden. Sollte sich herausstellen, dass die Scripte ohne große Änderungen vielfältig einsetzbar sind, dann kann man die dadurch entstandene Zeit- und Kostenersparnis an die Kunden weitergeben.
    Und ich habe wieder mehr Zeit für meine Lieblingsbeschäftigungen. :-)
    Sobald ich mehr Erfahrungen damit gesammelt habe, werde ich darüber berichten.

    Aber egal ob mit oder ohne Artisteer, yaml oder anderen Hilfen, wünsche ich allen weiterhin viel Erfolg.

  25. Anna:

    Hallo, ich war schon einmal hier und habe dem Artisteer eine 3 gegeben. Leider muß ich dies jetzt auf eine 5 abändern. Der alte 2.3 hat ja funktioniert, nur wurde der Blog sehr langsam. So habe ich sehnsüchtig auf den neuen 2.4 gewartet. Der geht aber gar nicht – Fehlermeldung über Fehlermeldung. Ich war gezwungen auf eine “Blogger Vorlage” zurückzugreifen. Schade ums Geld!

  26. Andy:

    Ich habe nur schon über Artisteer gehört und mich informiert, kann es unter Linux aber nicht einsetzen, da es nur unter Windows installiert werden kann. Also kann ich nichts über dessen “einfache” Bedienung aussagen.

    Aber ich hatte schon mit dessen Code zu tun. Katastrope, ein anderes Wort finde ich nicht. Derart verschachtelt, Joomla Klassen werden überschrieben. Einfache Anpassungen arten in stundenlange Arbeit aus. Die Darstellung ist nicht in allen Browsern gegeben.

    Für einfache, ich sage einfache Lösungen, wieso nicht. Wer aber ein ein hochkomplexes Template für Joomla benötigt, sollte unbedingt die Finger davon lassen. Die anfallenden Anpassungen sind derart umfangreich, Nur schon die exakte Anzeige für alle Browser hinbekommen artet in eine Katastrophe aus.

    Schade ums Geld.

    Auf jeden Fall werde ich NIE wieder ein Template versuchen abzuändern, welches mit Artisteer erstellt wurde.
    Wie bereits erwähnt wurde, ist Yaml, oder für Joomla JYAML, absolut zu empfehlen. Man muss sehr wohl den Code von Hand schreiben, Änderungen sind dann aber einfach zu machen.

  27. Marco:

    Hallo erstmal ;)

    Zufällig fand auch ich diese Seite über Google und komme nicht umhin, hier auch meine Meinung abzugeben.

    Ich bin seit 2 Jahren hauptberuflich im Bereich “WebDesign”, WebHosting und mittlerweilen auch FacebookMarketing tätig.

    Ich selbst bin weder Programmierer noch gelernter Designer.

    Mittlerweile (seit Version 2.1) arbeite ich ebenfalls mit Artisteer.

    Ich verstehe, dass Du liebe Elke als VollblutDesignerin/-programmiererin natürlich über Artisteer schimpfst – wohl auch zu recht. Denn in einem Punkte pflichte ich dir bedingungslos bei: Es gibt mittlerweile ZU viele, die denken, dass es mit einem Design getan ist – mittlerweile werden hierzulande (wohne in AT) Homepages um 89,- € online verscherbelt! :D
    Und das schlimme ist – man sieht WIRKLICH sofort, dass es sich um ein lieblos zusammengeschustertes ArtiTemplate handelt.
    Japp, dass tut mir auch weh…

    Dennoch arbeite ich liebend gern mit Artisteer. Warum?
    Es erleichtert einfach vieles.
    Mit viel Liebe und Geduld, ist das Endresultat in Artisteer wirklich schön anzusehen, nicht sofort als ArtiTemplate zu erkennen und mit ein wenig händischer! Nacharbeit auch noch schön individuell.

    Ich behaupte dass meine Seiten nicht wie typische ArtiTemplates aussehen. Sie werden eigentlich alle noch individuell angepasst und natürlich auch gewartet und meine Kunden werden auch betreut. Datenbankcrash, etc gibts bei mir auch nicht – auch wenn ich mit Artisteer arbeite.
    Ich werde hier nun 2 Seiten linken, welche von mir erstellt wurden – gern bin ich bereit, sachlich weiterzudiskutieren, denn interessant sind die verschiedenen Ansichtsweisen allemal.

    Ich jedenfalls schäme mich nicht, artisteernutzer zu sein, und dies auch kommerziell zu nutzen – es erleichtert vieles, nimmt ein wenig Zeit ab und – ich lebe davon…

    Freue mich auf anregende Unterhaltung ;)

    privates Projekt: http://wwh.gildenhosting.com
    Kundenprojekt: http://www.hoerstudio-hiedl.at

    Muss ich mich nun wirklich schämen, weil ich Artisteer nutze?

    Lg aus Österreich

    ABER – ich nutze Arti

  28. Marco:

    Ach ja,

    natürlich sind das keine yootheme oder rockettheme Templates.
    Aber schön anzusehen, Ladezeiten auch nicht so schlimm und überhaupt – ich mag meine Arbeit.

    Wie es auch schon erwähnt wurde – nichts ist perfekt und stellt immer zu 100% zufrieden – aber wenn mir Arti die Arbeit erleichtert – warum sollte ich es verschmähen?

    lg
    P.S. Man achte auf die Kundenseite – sowohl valides xhtml als auch css… und ja, nicht ganz so von Artisteer selbst produziert, aber naja – handarbeit gehört eben bei “unserem” Job dazu ;)

    Happy new Year!

  29. Elke Burmester:

    Hallo Marco,

    natürlich musst Du Dich nicht für den Einsatz dieses Programms schämen, denn grundsätzlich und überhaupt gilt:
    …Hier darf jeder machen was er will, im Rahmen der freiheitlich demokratischen Grundordnung versteht sich…
    (Franz-Josef Degenhardt, http://www.franz-josef-degenhardt.de/…/lieder/befragung.html) ;-)

    In jedem Fall wünsche ich Dir und allen anderen (mit oder ohne Artisteer) ein wunderschönes und erfolgeiches neues Jahr.
    Elke Burmester

  30. Frank Torsten:

    Ich selber nutze Version 2.2 – und erst seitdem ich das mache, kann ich überhaupt ansatzweise davon sprechen, dass meine Joomla-Seite ungefähr so aussieht, wie ich mir das vorstelle.

    Vorher war das – trotz der 1000en (?) frei verfügbaren Templates – eher ein Ding der Unmöglichkeit. Irgendwas hat immer gestört, und es war ein Kompromiss nach dem anderen nötig zwischen der eigenen Vorstellung und dem fertigen Template.

    Und dem *normalen* Anwender ist es (denk ich mal) auch relativ Wurst, ob da im Hintergrund nun 100% perfektes CSS (Cascading Style Sheets) arbeitet, oder irgendwas mit Java klappt oder nicht klappt – wenn es meinen Vorstellungen entspricht, und auf 99,5% der Systeme korrekt angezeigt wird – na ist doch super ;=)

    Was viele Profis vergessen: Ich möchte mich eigentlich mehr um den Inhalt meiner Seite kümmern, als jetzt Tage/Wochen/Monate damit verbringen zu müssen, wie ich den Inhalt so angezeigt bekomme, wie ich es mir vorstelle.

    Zumindestens für mich als *normalen* Nutzer hält das Programm, was es in den Werbeaussagen verspricht – und bietet (fast) genügend *Spielmöglichkeiten* zum Erstellen einer Joomla-Seite (die anderen Möglichkeiten habe ich nicht probiert).

  31. dynamind:

    für den Do-It-Yourself “Webdesigner” ist das Tool in der Preisklasse unschlagbar.
    Die Nachteile die ich damit festgestellt habe:

    * Code-Ballast *
    * SEO unfreundlich – teilweise noch Tables *
    * Support ist sehr lahm – die meisten Probleme habe ich selbst gelöst *
    * Update-Verhalten: sehr träge, da passiert selten was *
    * Projekt-Kompatibilität: nicht abwärtskompatibel *
    * Lizensierung: läuft offenbar nach einem Jahr aus & muß verlängert werden *
    * teilweise Validierungs & Formatierungsprobleme *
    * bis dato kein HTML5 *

    Ich kann das Tool nur Leuten empfehlen, die auf das Rankung der Website wenig bis keinen Wert legen. Der Preis von €129 ist gerechtfertig, denn Atisteer liefert “schlüsselfertige” Templates, die summa summarum ganz gut aussehen. Mit ein paar Klicks ist es allerdings nicht getan, denn der Teufel steckt im Detail, und man kommt immer wieder drauf, was dann doch nicht so gut aussieht, oder geändert werden muß.
    Beim Design bestehen einige Einschränkungen, von Barrierefreiheit bei Version2 jedenfalls keine Spur.

    Aufgrund des unübersichtlichen Code-Overheads ist eine effiziente Indexierung in Google jedenfalls nicht gegeben. Ich bin dazu übergegangen nurmehr händisch Templates zu erstellen, denn die sind dann up-date (HTML5) und suchmaschinenfreundlich.

    Aufgrund der – für mich jedenfalls von vornherein nicht ersichtlichen – €59,- für die Lizenzerweiterung (Update-Support) habe ich mich entschlossen die Lizenz das Tool nicht mehr zu verlängeren.

    liebe Grüße, Jürgen

  32. se moi:

    Ja, ich stimme weitgehend zu.

    Artisteer ist in meinen Augen eher ein Schülerwebsitebaukasten, der eine schicke Optik verspricht, darin aber zum Teil schlechte Webtechnik verbaut.

    Artisteer benutzt z.B. völlig andere (und schier undurchschaubare) CSS (Cascading Style Sheets)-Klassen als Joomla gerne hätte. Der HTML (HyperText Markup Language)-Export (nicht für in spezielles CMS) ist spannend, weil das Programm keinen Schimmer vom eigentlichen Ziel des Designers hat.

    Wer es richtig machen will, muss viel nacharbeiten. Und wer nacharbeiten KANN, der braucht keinen Artisteer und wird wohl lieber von Anfang an korrekt designen und auszeichnen. Warum? Weil es dann doch wieder schneller und besser (weil richtig) geht.

    Gruß
    SM

  33. Jan B:

    Also ich bin von Artisteer begeistert. Dazu muss ich sagen, dass ich ansonsten auch keine Templates erstellen könnte, da mir dafür das nötige Wissen fehlt.

    Habe inzwischen mit Artisteer wirklich gute Templates erstellt. Auch der Quellcode ist inzwischen sehr sauber. Hat mir ein Freund der Programmierer ist gesagt und der muss es ja wissen.

    Also ich verstehe die Aufregung überhaupt nicht. Klar das sich diejenigen die Templates verkaufen ärgern, da sich nun ein Nebenmarkt aufmacht und sich die Leute ihre Templates selber herstellen.

    Ich kann nur sagen das ich froh bin das es Artisteer gibt, ansonsten müsste ich immernoch völlig überteuerte Templates kaufen oder viel Zeit investieren um es selber zu lernen.

    Gruß J.B.

  34. constarfilms:

    Hält Artisteer was es verspricht?

    Zum Beitrag:

    Aristeer 3 ist ein hervorragendes Programm, man kann damit einfach alles machen bzw. seine eigene Seite gestalten wie man will. Wenn man das bisschen Englisch nicht kann was man in der Englischen Version benötigt, dann kann man einem nur noch leid tuhen. Wenn man ca. 1 Monat oder sogar weniger damit gearbeitet hat, dann kann man schon ziemlich viel damit anstellen. Einer der einfachsten und besten Website-Bauprogramme (so nenn ich es mal^^) die es gibt.

  35. Joow:

    Elke, kennst du den Zauberlehrling? Der dürfte weiblichen Geschlechts sein und im Web mal ‘Artisteer’ geschrieben haben…..*.g*

  36. Renate:

    Anfangs war ich von Artisteer auch angetan. Das hat sich mittlerweile geändert. Denn: ALLES kann man damit durchaus nicht machen. Es gibt viele kleine Varianten, ja, das stimmt. Aber im Grunde sind es eben nur Varianten und differenziertes Design. (Ich spreche hier von Templates für Wordpress).

    Was mich ganz besonders ärgert, ist, dass man bei den Sidbars keine vertikalen Linien – als Separation zum Content gestalten kann. Im CSS (Cascading Style Sheets) bei “sidebar” einen “border”-Tag einzubauen, ist mir auch nicht gelungen. Das heißt, gelungen ist es mir schon, nur erscheint die Linie nicht. Warum sie nicht erscheint … das weiß vermutlich nur Artisteer.

    Und der Code-Ballast geht mir auch ziemlich auf die Nerven … das lässt sich natürlich nicht verhindern, aber in “normalen” WP-Templates was zu ändern, macht deutlich mehr Freude. Und wenn ich dort ein Linien-Tag erstelle, funktioniert das auch …

  37. Rizzo:

    Zu oberen Post mit den Sidebars.
    Klar geht das mit Border eine Linie zu erwirken die auch
    angezeigt wird.
    Verstehe jetzt das Problem nicht ganz.

  38. Elke Burmester:

    Vielleicht liegt’s am verwendeten Template/Design bzw. am jeweils verwendetetn Browser. Aber das kann man nur wissenschaftlich prüfen… ;-)

  39. Rizzo:

    Ok…kann natürlich am Browser liegen.
    Habe es im neuesten FF,IE,Chrome,Netscape und Opera getestet.
    Da geht’s…so long……

  40. Peter:

    Eigentlich hat Jan B. am 17.7. schon alles zu dem Thema gesagt: wieder mal die liebe ‘Fachwelt’, die ihre Felle davonschwimmen sieht. Keine Branche kommt offenbar ohne diese aus. Ich kenne es von der Fotografie. Jeder kleine, entwicklungsmäßig kurz nach der Lehre stehengebliebene Dorffotograf, schimpft auf die Amateure, die ihnen nun mit digitalen Kameras vermeindliche ‘Billigkonkurrenz’ machen. Nur, die guten Fotografen die ich kenne, lachen darüber. Liebe Elke, wenn du als Designerin so versiert und gut bist, fände ich es eher seltsam, wenn du Artisteer gut fändest. Mein Schwiegervater, ein gelernter Maler, könnte sich auch über Kleistermaschinen lustig machen. Tut er aber nicht, weil er weiß, für den Amateur sind die Dinger besser als der nackte Pinsel. Sich als Profi über so ein Tool zu echauffieren ist ziemlich ärmlich.

    Lass den Leuten ihr Tool und mach es einfach besser :) .

  41. Gil Toomaro:

    Ich bin froh und dankbar, dass es noch Menschen gibt, die für Menschen die sich nicht den ganzen Tag mit Quellcodes, Styles Sheets u.ä. abstrakten und leblosen Dingen beschäftigen ein Instrument entwickelt haben das schnell und effizient eine Internetpräsenz ermöglicht.
    Wichtig ist es für alle Profis, Innovationen allen einfach zugänglich zu machen.
    Ich finde es traurig, wenn Softwareentwicker ihre geistige Befriedigung nicht im Frontend sonder im Quellcode sehen.

    Gil Toomaro
    Master of Social Science

  42. Tocztiroma:

    Liebe Frau Burmester,

    wenn ich ihre Internetpräsenz so ansehe, dann sollten sie sich doch von ihren gestalterisch eher kärglichen Fähigkeiten nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
    Fast jedes Artisteer Template hat mehr Esprit wie Ihres.

    A. Tocztiroma
    Energieanlagenelektroniker

  43. Julian:

    @Peter:
    Da kann ich dir absolut recht geben.

    Was mich allerdings MASSIV stört sind Leute, die fragen, welche Kunden heute noch 2000€ für eine Webpräsenz zahlen. Die Qualität eurer Arbeit scheint also nur für den besagten “Billigsektor” ausreichend zu sein und deshalb fragt ihr, wer heute noch “teure” Webseiten abnimmt.

    Nunja, 2000€ sind sicherlich nicht viel, wenn man Webseiten von Großunternehmen und Konzernen betreut. Auch anspruchsvolle Kunden, die keine Großkonzerne sind, zahlen gerne diesen Preis. Wichtig ist, dass die Qualität stimmt.

    Man kann die Arbeit mit Artisteer KEINESFALLS mit dem eines High-End Profis vergleichen. – Schon alleine weil viele Dinge, die sich professionelle Designer im Highend-Sektor vorstellen schlichtweg mit Artisteer nicht machen lassen.

    Außerdem ist das, was Artisteer da ausgibt alles andere als schön sauber geteilter Code. Wenn man also irgendwann doch mal händisch Nacharbeiten muss, dann macht einem das das Leben wirklich schwer. – Nacharbeiten muss man so oder so – Also lieber von Anfang an richtig machen.

    Noch was:
    Diese “großen” Seiten werden am Tag millionenfach aufgerufen – da macht es schon einen Unterschied ob an der einen oder anderen Stelle vllt. ein überflüssiges Leerzeichen ist, was jedes mal mitübertragen wird. (Schaut auch mal den Quellcode von der Google-Startseite an. Warum ist der wohl so komisch formatiert????) :)
    Wenn man sich über solche Kleinigkeiten tagtäglich gedanken macht und dann ein Artisteer-Template vorgesetzt bekommt, läuft es einem einfach eiskalt den Rücken hinunter. – Sorry.

    Wie gesagt: Für den Laien wirklich gut – Für die professionelle Ebene absolut nicht zu gebrauchen (jedenfalls für den Highend-Sektor)!

  44. JoomlaNinja:

    Nein, Artisteer hält auf gar keinen Fall was es verspricht.

    Werbeslogan der Startseite:

    “With Artisteer YOU immediately become a Web design expert”

    Übersetzung: Mit Artisteer werden Sie umgehend zum Web Design Experten!

    Ich bin ein in erster Linie Entwickler (Master of Science Informatik), habe in den letzen 15 Jahren aber auch meine Design Talente auf ein recht hohes Niveau gebracht. Ich kann also, ohne mich aus dem Fenster zu lehnen behaupten, dass ich ein Experte bin. Diese Software sagt mir also das meine Berufserfahrung, ein Studium das mich 7 Jahre meines Lebens und ca. 70000€ gekostet hat, umsonst waren und ich mir einfach eine Software für 129$ kaufen kann und auf dem selben Level bin?

    Selbst wenn wir den Begriff Experte hier sehr sehr sehr ausdehnen gibt es hier doch eine Diskrepanz die auch ein Fanboy sehen sollte. Und nein, ich sehe mein Felle nicht davon schwimmen. Natürlich gibt es die ein oder andere Firma, die nicht versteht warum bei mir ein Internetauftritt um die 3k kostet und die Seite für 100€ (oder schlimmer für 1000€) von einem Artisteer “Web Design Experten” erstellen lässt. Meine “Konkurrenz” sind – wahrscheinlich wegen Artisteer – Schüler, Arbeitslose und Hartz4 Empfänger die sich mit Ihrem Taschengeld ein Artisteer kaufen. Ich habe kein Problem damit, denn es gibt genug Kunden, die Anstelle eines Skateboards lieber einen Golf oder gar einen Porsche möchten. Ich kann trotz der großen “Konkurrenz” gut leben.

    Eine Frechheit finde ich es allerdings dem Kunden gegenüber dem suggeriert wird, das ihm ein individuelles Design “programmiert” wird. In dem letzten Satz nach dem Komma passt eigentlich gar nichts zusammen, denn es ist weder individuell, noch wird was programmiert und von Design kann man da auch nicht sprechen. Eine Artisteer Seite erkennt ein blinder bei Nacht. Das lustige an dieser ganze Sache ist, dass ich viele Kunden habe die bereit sind viel Geld auszugeben mit der Begründung: “Diesmal wollen wir eine richtige Internetseite!”

    Artisteer verspricht mehr als es hält. Ich möchte Artisteer zwar nicht seine Lebensberechtigung absprechen, aber eine Zielgruppe kann ich nicht ausmachen. Zum lernen sollte man eher ein leichtes Template oder gar eines der bestehende Frameworks nehmen. Als selbstständiger finde ich es ein absolutes No-Go. Wer nicht im Stande ist ohne so eine Software eine Internetseite zu erstellen, hat den Beruf verfehlt und als Privatperson würde ich eher ein Template Club nehmen. Ist günstiger, auch für mehrere Domains nutzbar und auf jeden Fall hochwertiger…

  45. Klaus:

    Nachdem ich mich durch alle Kommentare gelesen habe, stelle ich fest, dass es wohl besser ist, Abstand von Artisteer zu nehmen. Für Anwender ohne Programmierkenntnisse, die vielleicht nur ihre Lieblingskatze oder die Briefmarkensammlung präsentieren wollen, mag das Programm ausreichend sein. Keiner der Kommentatoren mit Fachkenntnissen hat die Werbeaussage der Herstellerfirma bestätigt. Und das ist der eigentliche Grund, dieses Programm nicht zu kaufen. Ich arbeite mich derzeit in WordPress ein, nachdem ich mein geliebtes Frontpage in Rente geschickt habe. Im Netz gibt es gute Seiten, die mir helfen, den Umgang mit WordPress zu erlernen. Ich bin der Meinung, dass es besser ist, seine Seiten selber zu erstellen und/oder zu ändern, als alles von einem Programm erstellen zu lassen. Wo bleibt denn da der Stolz. Wo bleibt die Individualität. Man(n)(Frau) muss nicht alles per Knopfdruck erledigen.

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