Hält Artisteer was es verspricht?
Obwohl bislang nur einmal der Begriff “Artisteer” auf meinen Seiten zufinden ist und das auch nur innerhalb eines Kommentars, hat mir lt. Statistik Google bereits mehrmals Artisteer-Interessierte “vorbei geschickt”.
Da ich das Programm selbst nicht nutze und deswegen auch nicht viel dazu sagen kann, aber dies aus dem o.g. Grund gerne tun würde, bin ich diesmal auf die Suche gegangen und wurde auch schnell fündig.
Im ArtisteerPortal angekommen, durfte ich auf der Seite “Über Artisteer” Folgendes lesen:
“Artisteer ist ein WYSIWYG Web-Editor, der als einer von sehr wenigen diese Bezeichnung auch tatsächlich 100% verdient hat. Im Gegensatz zu den meisten Web-Editoren mit dieser Bezeichnung, kommen bei Artisteer die Seiten, die man baut, auch tatsächlich exakt so raus, wie sie in der Vorschau aussahen, und das in absolut sauberem XHTML, ordentlichem CSS und in allen gängigen Browsern gleich aussehend.”
“Super, da kann ich mir ja zukünftig eine Menge Arbeit sparen.”, habe ich gedacht und gleich anschließend die kostenlose Demo herunterladen, installiert und getestet.
Mein Urteil:
5- (in Worten: fünf minus) 5 (in Worten: eine glatte fünf)
(auf Grund des Kommentars von juergen f habe ich mein Urteil einwenig geändert)
Begründung:
Wenn ich es mir recht überlege empfand ich bereits beim Download ein gewisses Unbehagen, da ich erst einmal verschiedene (engl.) Seiten aufsuchen musste, bis der Download tatsächlich und automatisch gestartet wurde.
Während des Installationsvorgangs, der ansonsten ganz unproblematisch verlief, erhielt ich leider statt einer deutschen eine englische Lizenzvereinbarung. Für alle, die so wie ich, des Englischen nicht 100%-ig mächtig sind, bedeutet dies, dass sie entweder die Installation abbrechen oder die “Katze im Sack kaufen” müssen. Ich habe Letzteres getan.
Wären das die einzigen Kritikpunkte, dann würde ich dieses Programm mit einer 2+ bewerten. Leider ist dies nicht der Fall:
Auch wenn die Seiten mehr oder minder in einem “…absolut sauberem XHTML, ordentlichem CSS…” (6 CSS-Fehler) programmiert wurden, werden sie leider nicht, wie versprochen, “…in allen gängigen Browsern gleich aussehend.…” angezeigt.
Zusätzlich und ganz besonders hat es mich geärgert, dass das Design im Wesentlichen mit Hilfe von JavaScript zusammengehalten und auf der Portalseite nicht darauf hingewiesen wird. Denn bei deaktiviertem JavaSript verschwinden die Hover-Effekte und unter Umständen (z.B. im IE6) auch einige Hintergrundbilder. M. E. zeugt dies nicht gerade von großen Programmierkenntnissen, denn beides müsste nicht sein.
Interessant sind vielleicht noch die Bilder, die einem noch zur Verfügung gestellt werden, wobei ich mich frage, ob diese nicht woanders günstiger und problemloser (ohne Kreditkarte) zu erwerben sind.









19:57
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2. Juli 2009 um 17:13 Uhr
Also ich weiß ja nicht ob Du tatsächlich auch das gleiche Programm getestet hast wie ich??
Ich hab es auch getestet und es schließlich auch gekauft, weil es m.E. kein vergleichbares Programm gibt. Insbesondere zu diesem Preis. Bei mir war übrigens schon die Testversion komplett in Deutsch. Komisch
Was deine Kritikpunkte angeht, urteilst du da nicht ziemlich unfair? Nun ja natürlich bedarf es für speziellere Einsätze einiges an Handarbeit. Aber für den Hausgebrauch reicht das Programm allemal und spart (mir zumindest) ein Großteil an Arbeit. Wenn Du tatsächlich ein Programm kennen solltest was fehlerfreier ist, dann her damit
Aber zu gleichen Preis versteht sich!
3. Juli 2009 um 11:07 Uhr
Hallo Holger,
mein Urteil ist sicherlich hart, aber nicht unfair.
Denn der Hersteller behauptet von seinem Produkt, dass es das einzig Wahre ist und alle anderen sich dahinter nur verstecken können, keinerlei Fehler aufweist und natürlich auch alles ganz easy ist. Aber selbst Du, der von diesem Programm begeistert ist, sagt: “…natürlich bedarf es für speziellere Einsätze einiges an Handarbeit…”.
Das weißt Du und nun auch ich, aber wie sieht es mit all’ den anderen Nutzern aus, die nur das o.g. gelesen haben und dies nicht überprüfen (können)? Ehrlich gestanden: Das finde ich unfair!
Und wenn ich länger darüber nachdenke:
Es ist auch unfair gegenüber allen Webdesignern, die zukünftig ihren Kunden erst einmal beweisen müssen, dass es doch kein Programm gibt, das in kürzester Zeit eine tolle Webseite erstellt, die fehlerfrei ist und in allen gängigen Browsern gleich aussieht.
Wenn ich noch länger darüber nachdenke:
) Das wissen allerdings auch viele Kunden nicht, können dies zunächst und im Regelfall auch nicht überprüfen und fallen dann aus allen Wolken, wenn sie beispielsweise eine Abmahnung erhalten, ihre Datenbank futsch ist oder feststellen müssen, dass nach einem Jahr immer noch keiner den Shop im Internet genutzt hat.
Zusätzlich werden noch mehr Menschen annehmen, dass sie sich als Webdesigner verdingen und ihre Arbeiten auch anderen anbieten können, ohne zu wissen, dass es mit dem Erstellen des Designs nicht getan ist. (Nur weil ich eine Birne wechseln kann, bin ich noch lange kein Elektriker. Oder?
“Ach so ist das! Die gute Frau ist besorgt, dass ihr die Kunden weglaufen…”
Mitnichten! Ich bin Programmiererin und Dozentin mit Leib und Seele und wäre sehr dankbar, wenn ich mich zukünftig mit CSS & Co. nicht mehr herumschlagen müsste und somit mehr Zeit für meine Lieblingsbeschäftigungen bliebe und nicht nur, weil diese (noch) diskussionslos gut bezahlt werden.
D. h. ich kenne leider (noch) kein Programm, das mir diese Arbeit abnimmt, weder zu diesem noch zu einem anderen Preis. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
29. Juli 2009 um 18:13 Uhr
Nun ja wenn du nach einem perfekten Programm suchst, dann finde ich deinen Kommentar hier höchst naiv. Das soll jetzt nicht Negativ gemeint sein, aber welches Produkt, egal ob Software, Auto oder was auch immer ist 100% perfekt? Es geht bei dem Programm doch im wesentlichen um eine erhebliche Arbeitserleichterung, nicht mehr und auch nicht weniger. Diesen Zweck erfüllt die Software. Muss man denn in Deutschland immer an allem herummäkeln????
7. August 2009 um 07:55 Uhr
Ich habe mir gestern die Testversion heruntergeladen und finde die Ergebnisse im grossen und ganzen sehr ordentlich. Leider fehlen dem Programm einige features, so dass eine gewisse Handarbeit trotzdem nicht ausbleibt. Trotzdem kann ich das Teil sehr empfehlen, auch deshalb, weil man auch einiges aus dem erzeugten Code lernen bzw. ableiten kann.
Gruss Juergen
11. August 2009 um 23:25 Uhr
Entschuldigt bitte, dass ich jetzt erst antworte, aber mein Urlaub endete erst gestern und der ist mir fast! heilig.
Nun aber zu euren Kommentaren:
@Katrin:
Nicht ich suche nach einem perfekten Programm, sondern der Hersteller des o.g. Programms behauptet, dass es nicht nur perfekt ist, sondern alles bisher Dagewesene sich dahinter verstecken kann. Das ist nicht nur ziemlich arrogant, sondern auch falsch und darauf habe ich in meinem Artikel hingewiesen.
In meinem Kommentar habe ich dies dann anschließend noch ausführlicher als im Beitrag selbst begründet.
M. E. hat dies mit Naivität absolut nichts zu tun, sondern dient der Aufklärung der Nichtwissen-Könnenden. Das klingt jetzt vielleicht arrogant, ist aber wirklich nicht so gemeint. Dies gilt auch für die folgenden Tipps und Infos:
Solltest Du (oder Dein Webdesigner) Deine Seite mit Hilfe von Artisteer erstellt haben und davon ausgegangen sein, dass Du diese wie versprochen nicht in anderen Browsern testen musst, dann solltest Du Dir Deine Webseite im Firefox einmal genauer ansehen. Denn dort verschwinden die Bilder auf der Startseite im Bereich “Neuste gespeicherte Geschenke-Favoriten und Social Bookmarks” im Nirwana.
Abgesehen davon sind die Aufzählungszeichen nur zur Hälfte sichtbar und auch das Feld Suchen wird im Gegensatz zu den meisten anderen Browsern mittig ausgerichtet. Die zuletzt genannten Unterschiede sind zwar nur marginal, aber sie sind vorhanden.
(Zur Info: ich habe die Seite nur mit den folgenden Browsern getestet: Firefox 3.0.4, IE6, Netscape 7.1 und Opera 9.6)
@Juergen
Deinen “Vorschlag” aus dem erzeugten Code zu lernen… finde ich gut.
Deswegen werde ich diesen in meinem Beitrag erwähnen.
Vielleicht werde ich dann auch aus der 5- eine glatte 5 machen…
Unabhängig davon wünsche ich euch beiden und allen anderen LeserInnen weiterhin viel Spaß beim Programmieren und/oder einen noch sonnenreichen Spätsommer.
Elke
18. August 2009 um 13:02 Uhr
“…”sondern alles bisher Dagewesene sich dahinter verstecken kann….”
Wo ist das Problem? Stimmt doch soweit? Zumindest ist mir KEIN derartiges Programm bekannt…Dir? Oder schreibt dir dein Office auch die Texte alle fehlerfrei alleine und auf Knopfdruck?
Abgesehen davon…welcher Hersteller…egal ob eines Tools oder sonst was….behauptet NICHT das seine Produkt das beste, schönste, nützlichste Produkt ist? Was ist da arrogant? Ok vielleicht hast du recht, aber dann ist Arroganz der “Normalzustand”. Ich finde hingegen bedenklicher das gerade in Deutschland immer über alles und jeden hergezogen werden und alles schlecht gemacht werden muss. Ist es denn so schwierig vordergründig die guten Sachen zu sehen ohne penetrant nach Fehlern oder Schwächen zu suchen? Vollmundige Versprechen gehören nun mal dazu. Wobei jeder kostenlos die Testversion ausgiebig testen kann und sich selber ein Bild machen kann, was man von anderen Herstellern nicht behaupten kann. Irgendwas auf rein subjektives Empfinden schlecht zu machen finde ich m.E. etwas schade. Vor allem da einige Dinge die du als Kritikpunkt anführst leider schlichtweg falsch sind. Wobei ich dir natürlich keine Absicht unterstellen möchte. Abgesehen davon eine Software aufgrund einer Testversion zu bewerten ja auch nicht sooooo dolle ist oder?
Ich finde es jedenfalls eine bequeme Sache. Und bisher sind die Entwickler auch bemüht die Software entsprechend weiterzuentwickeln, was schon mal Positiv finde (aber von dir nicht ansatzweise erwähnt wurde).
Zu Deiner (Retour) Kritik zu der angegebenen Seite…(nein ich bin nicht verärgert darüber – zeigt es doch die oben genannte deutsche Eigenart)
Bei mir ist der Fehler nicht nachvollziehbar. Leider finde ich weder im FF noch im IE noch im GC irgendwelche Auffälligkeiten….aber mag sein das du recht hast. Du kannst aber gerne alle Fehler im Einzelnen aufzählen und zitieren, sowie mit dem Finger drauf zeigen. Kein Problem
Jedoch sollte dir auch aufgefallen sein, das der von dir fingerzeigend rausgesuchte Teil uraltes “Scuttle” ist und wenn du Artisteer so ausgiebig getestet hast (was ich doch mal hoffe!!!), dann weißt du ja…derzeit nur WP, Joomla, Drupal, DotNetNuke, oder “normale” Websites….aber leider nicht Scuttle
Da schieb also nicht die Schuld auf die Software, als Rechtfertigung für deine eher subjektive Bewertung, sondern bestenfalls auf mich oder dem Scuttle Entwickler
18. August 2009 um 15:20 Uhr
Ähm,…
Zwischenfrage:
Wer bist Du denn wirklich? (Nachtrag: Soll ich wieder Holger zu Dir sagen? Ist doch auch ein schöner Name, oder?)
Hast Du den Text auf dem Artisteerportal entworfen oder das Programm mitprogrammiert?
Denn nur dann würde der letzte Satz Deines Kommentars Sinn machen und natürlich auch erklären, warum Du in Deinen Kommentaren so heftig auf meine “eher subjektive Bewertung” reagierst.
Grüße Elke
19. August 2009 um 10:47 Uhr
Klar ist das ein schöner Name…wenngleich auch leider nicht meiner. Aber ich kann gerne grüßen
Ich weiß zwar nicht warum das hier hin gehört, aber du zeigst ja gerne mit Fingern auf andere, richtig?
Und nein, weder ich, noch Holger haben an dem Programm irgendwas mitprogrammiert, noch stehen wir in irgendeinem Verhältnis zu dem Hersteller. Weder auf Affiliate Basis noch in sonst irgendeiner Form! Das möchte ich doch hier mal in aller Deutlichkeit klarstellen.
Fakt ist einfach, du hast einfach unsachlich argumentiert und es ärgert mich vielmehr, das du über ein Programm öffentlich meckerst, welches du offensichtlich gar nicht mal ausgiebig getestet hast.
Wenn du mir unterstellst ich würde für den Hersteller arbeiten, wie sieht es mit deiner Neutralität aus? Verfolgst du nicht vielleicht auch die Interessen anderer?
Aber schön das es dein Artikel (wohl auch Dank dieser Diskussion) ordentlich nach oben gepushed hat. Wie wäre es da mal mit einem Dankeschön anstatt deine Retouren? Tja aber leider wird man nur mit Nofollow Links belohnt
Soviel mal dazu….
19. August 2009 um 15:41 Uhr
Nur ganz kurz, weil ich noch viel zu tun habe:
“Verfolgst du nicht vielleicht auch die Interessen anderer?”
Ja, die meiner Kunden.
“Aber schön das es dein Artikel (wohl auch Dank dieser Diskussion) ordentlich nach oben gepushed hat. Wie wäre es da mal mit einem Dankeschön anstatt deine Retouren?”
Auch wenn ich nicht weiß, woraus Du das schließt:
Dankeschön.
“Tja aber leider wird man nur mit Nofollow Links belohnt “
Wenn Du mit Hilfe Deiner Kommentare versuchen wolltest, das PR bei Google zu erhöhen, empfehle ich Dir (und jedem Anderen natürlich auch) sich artverwandte Seiten zu suchen. Das ist noch besser.
Grüße Elke
10. September 2009 um 14:29 Uhr
Hallo
Das Programm wird teilweise auch bei uns eingesetzt für Werbeblogs. Aufgrund von Zeit und Anzahl von Portalen haben wir uns vor kurzem dazu entschlossen, dieses Programm zu diesem Zweck einzusetzten.
Grundsätzlich ist der Preis soweit ok. Ich muß jedoch Elke hier recht geben. In einigen Bereichen ist die css mehr als umständlich. JS ist auch genügend im Spiel, was die Darstellung in einigen Browsern auch nicht leichter macht.
Was aber grundsätzlich auffällt sind die Ladezeiten von den Templates. Sie sind ziemlich hoch, verursachen oft Fehler und teilweise wird ein normal farblicher Hintergrund mit einer Grafik angezeigt und nicht mit einer normalen Farbnummer ausgewiesen,was totaler Nonsens ist.
All das ist natürlich grundsätzlich problematisch.
Für private Seiten oder auch nur Werbeseiten ist das jedoch ausreichend. Es erstetzt jedoch in keinsterweise eine professionelle Arbeit.
Die Möglichkeiten einer Darstellung von Inhalten beschränkt sich auf nur wenige Spaltenanordnungen und Aufteilungen. Somit dürften jedoch in Zukunft eher “uniformierte” Seiten in Massen zu sehen sein, die alle gleich als Aristeer Vorlage erkennbar sind.
Wie gesagt, für gewisse Seiten ist es akzeptabel, ob es sich jedoch eine private Person lohnt, sich dieses Programm für eine Seite zu kaufen, das bezweifel ich wirklich.
7. Oktober 2009 um 16:06 Uhr
Hallo,
Na, und 1290 Euro sind dann doch etwas viel, aber wer braucht schon 10 x Artisteer
ich habe das Programm getestet, auch die neue Version mit Blogger (das Template wird direkt in den Blog gespielt …) und ich denke, etwas Vergleichbares muß ich erst noch finden, für Joomla, Wordpress, Drupal oder auch Blogger.
Die optische Oberfläche kommt vollkommen ohne Handbuch aus, hat man ja auch nicht immer
in diesem Sinne
Klaus
11. Oktober 2009 um 14:36 Uhr
Hilfreich wäre es wenn die Leute hier in Ihren Posts geschrieben hätten mit welcher Version von Artisteer sie arbeiten. Ich selbst arbeite mit der aktuellen Version 2.2x und bin sehr davon begeistert. Endlich ein Programm das einem den ganzen Workflow abnimmt. Ehrlich gesagt, ist die Zeit die ich aufwende um das automatisiert erstellte Layout per Hand nachträglich Webbrowser konformer zu gestalten wesentlich geringer als das ganze Layout selbst “von Hand” zu coden. Wenn man das ganze erstmal ein paar mal korrigiert hat und weiß wo man anzusetzen hat ist der Workflow auf jeden Fall wesentlich schneller….
21. November 2009 um 01:10 Uhr
Ich persönliche finde dieses Programm genial. Für meine Zwecke. Denn ich bin Designerin und habe von Programmierung, HTML und CSS sehr wenig Ahnung.
Und: man braucht definitiv kein Handbuch. Das finde ich ganz besonders prima.
Kleinigkeiten kann ich im Backend dann immer noch anpassen.
9. Dezember 2009 um 16:44 Uhr
Hallo zusammen,
auf der Suche nach einem Theme-Editor stolperte ich über Artisteer und diese Seite. Zunächst einmal muss ich der Autorin recht geben. Über Benotungen lässt sich streiten, aber was da verkauft wird, ist durch viele Themes der einzelnen Blogprogramme schon abgedeckt.
So geht z. B. die Spaltenanzahl nur bis drei. Wer aber, so wie wir, einen Magazinaufbau benötigt, stößt schnell an seine Grenzen.
Gerade bei Joomla gibt es so tolle vorgefertigte Themen, da brauchts nur ein bisschen Anpassung, und schon ist man fertig. Gilt natürlich auch für Wordpress.
Und ich bin jetzt nicht nur mal eben über Artisteer geflogen. Ich wollte einen meiner Arbeitsblogs (wen es interessiert: http://www.foto-dg.de ) nachdesignen. Ein fünfspaltiges Thema, relativ simpel, nicht ganz perfekt für IE 6.xx, aber super anpassbar für jemanden, der, so wie ich, absolut keinen Plan von Programmierung hat. Ergebnis: keine Chance.
Für mich/uns ist die hier vorliegende Rezension korrekt.
Gruss aus Hückeswagen
Dieter
8. Januar 2010 um 16:32 Uhr
Hallo,
ich arbeite beruflich mit Drupal. Wer dieses CMS kennt weiss vielleicht wie schwierig es mit eingeschränkten Programmierkenntnissen fällt ansprechende Themes für eine attraktive Aussendarstellung der Site zu erstellen.
Die im Web erhältlichen Themes sind immer ein Kompromiss. Da ist mir Artisteer eine willkommene Hilfe Quick and Dirty eine ansprechende Page zu erstellen welche sich recht detailliert an die persölichen Vorstellungen anpassen lässt.
Im Zusammenspiel mit Drupal für mich ein unverzichtbares Tool. Weil wir schonmal bei Benotungen waren für mich eine glatte 2.
Gruß aus Kiel,
B
13. Januar 2010 um 15:15 Uhr
Ich stimme voll zu, nein ich vergebe eine glatte 6. Als html-nullum dachte ich, es ist wirklich so einfach wie die Werbung verspricht und habe das Programm gekauft. Denkste. Unter Firefox klappt die Seite – aber unter IE eine Katastrophe – Support? genial, ich bekam einen Link zu W3.org und das wars. Eigentlich eine Frechheit. Ergebnis war, dass die Seite einige anscheinend entscheidene Fehler im CSS und HTML hat. Von wegen leicht und einfach. Von meiner Erfahrung her kann ich jeden nur abraten. Es ist rausgeschmissenes Geld.
22. Januar 2010 um 12:54 Uhr
Artisteer ist auf den ersten Blick ja echt ne alternative für Leute die optisch ansprechende Websites erstellen wollen. So far so well!!!!
Problematisch wirds wenn man nachträglich in den kryptischen css Code eingreifen muß um einzelne Details zu ändern. Bis das klappt habe ich im Dreamweaver ne komplett neues Template erstellt und in Joomla eingebunden!!!
Für 0, 8, 15 Hinz und Kunz ganz nett!! Für den Schachklub ausreichend, für Profis wasted Money. Wenn man Probleme hat und kein englisch spricht ist man aufgeschmissen denn im Joomla-Forum kriegt man keine Antworten. Oder die Antwort “geh ins Artisteer Forum”.
Wie gesagt fürn quickie ganz nett, das wars aber dann schon!!
22. Januar 2010 um 22:10 Uhr
Vielen Dank für eure Kommentare/Meinungen und ausführlichen Begründungen.
Obwohl oder gerade weil ihr das Programm so unterschiedlich bewertet, können sich m.E. Artisteer-Interessierte bereits vor der Nutzung ein Bild davon machen.
Nochmals herzlichen Dank dafür.
Elke Burmester
21. Februar 2010 um 23:38 Uhr
Hi Leute,
auch ich kann aus der Haut fahren, deshalb habe ich mir nicht den ganzen Text angetan – nur etwa bis zur Hälfte. Seht Euch doch mal http://www.yaml.de an, ich jedenfalls bin davon begeistert.
Ich kriege übrigens nichts für die Werbung, bin selber überzeugter Nutzer davon und verwende es als Template zusammen mit CodeChargeStudio.
22. Februar 2010 um 09:22 Uhr
@Hörnchen:
Vielen Dank für die Infos.
Da ich noch keine Zeit gefunden habe yaml mir näher anzusehen, kann ich mir noch kein Urteil darüber erlauben. Allerdings das was ich gesehen bzw. nicht gesehen habe (JavaScript) sieht gut aus.
Leider konnte ich die Lizenzbedingungen nicht öffnen und deswegen:
Können Sie uns sagen, was für eine Lizenz das ist bzw. wo wir diese noch einsehen können?
Vielen Dank im Voraus dafür.
Elke Burmester
22. Februar 2010 um 09:57 Uhr
Ich habe sie nun doch noch öffnen können, in der u.a. Folgendes steht:
Seit Version 2.2 wird YAML unter der Creative Commons Attribution 2.0 Lizenz (CC-A 2.0) veröffentlicht. Für den kommerziellen Einsatz des Frameworks stehen alternativ zwei kostenpflichtige Lizenzmodelle (Anm. von mir: 59 € und 119 €) zur Verfügung.
Weitere Infos dazu findet ihr hier:
http://www.yaml.de/de/lizenz/lizenzbedingungen.html
26. März 2010 um 21:52 Uhr
Leider habe ich diese Seite erst heute gefunden, aber es hätte sowieso nichts geändert. Ich suchte ein einfaches Programm um meinen Blog an meinen Shop anzupassen und bin reiner Anwender (fast keine HTML Kenntnisse und auch sonst keine Ahnung). Ich würde Artisteer eine 3 (drei) geben. Mehr im Test-Blog.
8. April 2010 um 09:33 Uhr
Hallo und sorry das ich deinen Artikel als ziemlich überzogen bewerten muss.
Zunächsteinmal solltest du als “Programmiererin” ja wissen das weder html noch css irgendwas mit programmieren im eigentlichen Sinne zu tun haben. Eng gesehen, php auch nicht.
Zu Aristeer:
Aristeer ist als Grundstock das beste was einem Webdesigner passieren kann. Es erspart dir eine Menge Arbeit und Zeit und dennoch bleiben deine Templates individuell. Wer heuzutage noch brav alles von hand codet (weils ja so leet ist) ist doch selber schuld. Die Zeiten wo man in der Branche mit Handarbeit noch gutes Geld machen konnte sind doch längst vorbei… leider ist das aber wohl nocht nicht bei jedem angekommen.
Also um einen Grundstock zu haben, den man evtl. später noch geringfügig anpassen kann (kann – nicht muss) ist aristeer perfekt. Ich behaupte mal handgemachte Templates nicht besser sind. Und mal ehrlich: Wer da “draussen” gibt einen Sch*ss drauf ob es beim Validator Fehler gibt? – Richtig: Keiner.
Und das heutzutage auch irgendwelche arbeitslosen Handwerker Webseiten erstellen ist auch nix neues. So ist halt die Branche – unsere Arbeit ist schon lange nicht mehr einzigartig oder nur Experten vorbehalten.
Hinzu kommt ja auch, das dir heutzutage niemand deine Handarbeit noch angemessen bezahlt. Welcher Kunde zahlt denn noch 2000EUR oder rmehr für eine Präsenz? Schau dich mal bei den Dumpern bei MyHammer um. Du wirst die Ohren anlegen zu welchen Preisen da die rausgehen.
Es geht hier leider(!) ums Business und Kohle und nicht (mehr) darum sich zu verwirklichen. Klar code ich eigentlich auch lieber von Hand, aber es ist nicht mehr zu finanzieren….aber vl. habe ich auch einfach die falschen Kunden
8. April 2010 um 15:33 Uhr
Hallo Klaus,
ja, ich weiß:
HTML ist eine Beschreibungssprache und keine Programmiersprache. Aber m. E. ist dieser Umstand für das Verständnis meines Artikels nicht wesentlich. Im Gegenteil: Ich gehe sogar davon aus, dass es für viele Leser und Leserinnen irritierend gewesen wäre, wenn ich nicht von Programmierkenntnissen, sondern von Beschreibungssprachenkenntnissen gesprochen hätte. Oder?
Genauso unwesentlich ist auch die Frage, ob PHP eng gesehen eine Programmiersprache ist oder auch nicht. PHP ist eine Programmiersprache, da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber wie gesagt, das ist für diesen Artikel absolut unwesentlich.
Du fragst, welcher Kunde noch 2000 EUR oder mehr für eine Präsenz zahlt? Die Frage sollte anders lauten:
Ist die Leistung, die Du Deinem Kunden verkaufen willst auch dieses Geld wert? Wenn das der Fall ist und Du selbst von Deiner Leistung überzeugt bist, dann wirst Du ihn sicherlich auch davon überzeugen können, den von Dir geforderten Preis zu bezahlen.
Die Ergebnisse, die mit Artisteer produziert werden, sind in den meisten Fällen nicht überzeugend und deswegen wirst Du es auch schwer haben, Deine Kunden davon überzeugen, mehr als 100 EUR dafür zu zahlen.
Überzeugender finde ich da yaml.
Es ist zwar kein Programm wie Artisteer, sondern “nur” eine Sammlung von css-Dateien (und Beispielen), aber diese kann man wohl hervorragend als Grundlage für die eigenen Webseiten verwenden. Sollte sich herausstellen, dass die Scripte ohne große Änderungen vielfältig einsetzbar sind, dann kann man die dadurch entstandene Zeit- und Kostenersparnis an die Kunden weitergeben.
Und ich habe wieder mehr Zeit für meine Lieblingsbeschäftigungen.
Sobald ich mehr Erfahrungen damit gesammelt habe, werde ich darüber berichten.
Aber egal ob mit oder ohne Artisteer, yaml oder anderen Hilfen, wünsche ich allen weiterhin viel Erfolg.
10. April 2010 um 02:15 Uhr
Hallo, ich war schon einmal hier und habe dem Artisteer eine 3 gegeben. Leider muß ich dies jetzt auf eine 5 abändern. Der alte 2.3 hat ja funktioniert, nur wurde der Blog sehr langsam. So habe ich sehnsüchtig auf den neuen 2.4 gewartet. Der geht aber gar nicht – Fehlermeldung über Fehlermeldung. Ich war gezwungen auf eine “Blogger Vorlage” zurückzugreifen. Schade ums Geld!